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Raumfahrtstrategie der Bundesregierung (2986/J)

Anfrage

2986/J XXV. GP

Eingelangt am 05.11.2014
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

Anfrage

 

der Abgeordneten Niko Alm, Kollegin und Kollegen

an den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie 

betreffend Raumfahrtstrategie der Bundesregierung

 

In der Raumfahrt hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden: Von einem Symbol des Technologiewettlaufs und des Systemwettstreits ist sie zu einem festen Bestandteil unseres Alltags und zu einem unverzichtbaren Instrument für Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft geworden.

Raumfahrt bleibt nicht mehr nur den Großmächten vorbehalten. Durch den technologischen Fortschritt verursachen beispielsweise Satelliten im kommerziellen Einsatz teilweise deutlich geringere Kosten als noch vor einigen Jahrzehnten. Raumfahrt kann entscheidende Beiträge zur Förderung von Forschung und Entwicklung, Bildung und Innovation, zu Wachstum, hochqualifizierten Arbeitsplätzen und zur Erhöhung unserer Lebensqualität, für den Schutz unserer Erde, für unsere Sicherheit und Verteidigung und internationale Zusammenarbeit leisten.
Arbeitsplätze, neue Technologien, ein größeres Verständnis über die Entwicklung der Erde: Die Erforschung des Alls ist nicht nur für den Alltag der Menschen, sondern auch für Wirtschaft und Wissenschaft von ganz wesentlicher Bedeutung.

Österreich investiert daher seit Jahren substantiell in die ESA, und die Agentur für Luft- und Raumfahrt genießt einen guten Ruf.

Uns stellt sich daher die Frage, wie und in welchem Umfang sich Österreich in den nächsten Jahren der Raumfahrt und Weltraumforschung zu widmen gedenkt und welche Strategien dafür handlungsleitend sein werden.

Da das Thema „Raumfahrtstrategie“ auch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft betrifft, wird diese Anfrage gleichlautend, jedoch mit teilweise anderen Fragen an dieses Ministerium gestellt.

Aus diesem Grund stellen die unterfertigten Abgeordneten nachstehende

Anfrage:

 

1.    Wie sieht die Raumfahrtstrategie Ihres Ressorts aus?

2.    Wie viel Geld gab Ihr Ressort in den Jahren 2006 bis 2013 für Raumfahrtprojekte aus (Aufschlüsselung auf Jahre)?

3.    Wie hoch waren die österreichischen ESA-Beiträge der Jahre 2006 bis 2013 (Aufschlüsselung auf Jahre)?

4.    An wie vielen raumfahrtpolitischen Aktivitäten der EU, welche im Vertrag von Lissabon festgehalten wurden, nahm Ihr Ressort in den Jahren 2006 bis 2013 aktiv teil (Aufschlüsselung der raumfahrtpolitischen Aktivitäten auf Jahre)?

5.    Wie viel Geld gab Ihr Ressort im angefragten Zeitraum für die raumfahrtpolitischen Aktivitäten der EU aus (Aufschlüsselung auf Jahre)?

6.    Wie viel Geld investierte Ihr Ressort in den Jahren 2008 bis 2013 in das ESA und EU Großprojekt Galileo (Aufschlüsselung auf Jahre)?

7.    Wie viele österreichische Wissenschaftler_innen arbeiteten im angefragten Zeitraum am Großprojekt Galileo aktiv mit (Aufschlüsselung auf Jahre)?

8.    Wie viel Geld investierte Ihr Ressort in den Jahren 2004 bis 2013 in das Großprojekt GMES bzw. Copernicus (Aufschlüsselung auf Jahre)?

9.    Wie viele österreichische Wissenschaftler_innen arbeiteten im angefragten Zeitraum an GMES bzw. Copernicus aktiv mit (Aufschlüsselung auf Jahre)?

10. Wie viel Geld gab Ihr Ressort in den Jahren 2008 bis 2013 für zukünftige Technologien der Erdbeobachtung aus (Aufschlüsselung auf Jahre)?

11. Wie viel Geld gab Ihr Ressort in den Jahren 2008 bis 2013 für hyperspektrale Erdfernerkundung (dies ermöglicht z.B. Ernteabschätzungen, Waldschadensanalysen im Agrarbereich, mineralogische Exploration von Bodenschätzen bis hin zu umweltpolitischem Monitoring), bei der komplexe Sensorsysteme vom Satellit aus Wellenlängen vom kurzwelligen Ultraviolett bis zum langwelligen Infrarot erfasst werden, aus (Aufschlüsselung auf Jahre)?

12. Wie viele österreichische Wissenschaftler_innen arbeiteten, mit dem Geld Ihres Ressorts, in den Jahren 2008 bis 2013 an der Erforschung der hyperspektralen Erdfernerkundung (Aufschlüsselung auf Jahre)?

13. Wie viel Geld gab Ihr Ressort in den Jahren 2008 bis 2013 für die technologische Weiterentwicklung robotischer Fähigkeiten, Mechatronik, künstlicher Intelligenz und autonomer Systeme aus (Aufschlüsselung auf Jahre)?

14. Wie viele österreichische Wissenschaftler_innen arbeiteten, mit dem Geld Ihres Ressorts,  in den Jahren 2008 bis 2013 an der Erforschung für die technologische Weiterentwicklung robotischer Fähigkeiten, Mechatronik, künstlicher Intelligenz und autonomer Systeme (Aufschlüsselung auf Jahre)?

15. Wie viel Geld gab Ihr Ressort in den Jahren 2006 bis 2013 für Grundlagen- und angewandte Weltraumforschung aus (Aufschlüsselung auf Jahre)?

16. Wie viele österreichische Wissenschaftler_innen arbeiteten, mit dem Geld Ihres Ressorts, in den Jahren 2006 bis 2013 an Grundlagen- und angewandter Weltraumforschung (Aufschlüsselung auf Jahre)?

 

 

 

17. Wie viel Geld investierte Ihr Ressort in den Jahren 2006 bis 2013 in die Systemkompetenz für die Oberstufe der Ariane 5 (Aufschlüsselung auf Jahre)?

18. Wie viele österreichische Wissenschaftler_innen arbeiteten, mit dem Geld Ihres Ressorts, in den Jahren 2006 bis 2013 an der Systemkompetenz für die Oberstufe der Ariane 5 (Aufschlüsselung auf Jahre)?

 

Beantwortung

23.12.2014
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