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Umsetzungsstand des Krebsrahmenprogrammes (12290/J)

9. März 2017

Anfrage

12290/J XXV. GP

Eingelangt am 09.03.2017
Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.

Anfrage

 

der Abgeordneten Gerald Loacker, Kollegin und Kollegen

an die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen

betreffend Umsetzungsstand des Krebsrahmenprogrammes

 

Das Krebsrahmenprogramm wurde 2014 vom Gesundheitsministerium fertiggestellt. Es enthält eine umfangreiche Anzahl von Maßnahmen und Zielen im Zusammenhang mit der Bekämpfung und Eindämmung von Krebs und Krebsrisiken, sowie der Förderung von Krebsforschung. Damit aus den festgeschriebenen Zielen im Krebsrahmenprogramm auch eine Umsetzung der Maßnahmen erfolgt, ist es von Interesse, den aktuellen Stand dieser Umsetzung zu erfahren.

 

Aus diesem Grund stellen die unterfertigten Abgeordneten nachstehende

 

Anfrage:

 

1.    Welche konkreten Maßnahmen des Krebsrahmenprogrammes wurden bereits umgesetzt?

2.    Welche Auswirkungen hatten die umgesetzten Maßnahmen auf die gesetzten Ziele?

3.    In welcher Höhe stehen finanzielle Mittel für die Umsetzung des Krebsrahmenprogramms für 2017 zur Verfügung?

4.    Welche Maßnahmen konnten noch nicht umgesetzt werden?

5.    Aus welchen Gründen konnten diese Maßnahmen noch nicht umgesetzt werden?

6.    Welche Schritte zur Umsetzung der Maßnahmen sind aktuell geplant?

7.    Findet eine regelmäßige Evaluation der Umsetzung des Krebsrahmenprogrammes statt?

a.    Wenn ja, wo können die Ergebnisse eingesehen werden?

b.    Wenn nein, warum nicht?

8.    Werden auch für Bund und/oder Länder verbindliche Maßnahmen festgeschrieben?

a.    Wenn ja. welche Maßnahmen müssen zu welchem Zeitpunkt verbindlich umgesetzt werden?

9.    Wie haben sich die Maßnahmen und Ziele im Krebsrahmenprogramm seit 2014 auf die Krebsforschung und speziell die Grundlagenforschung in Österreich ausgewirkt?

a.    Wie groß ist der prozentuale Anteil an öffentlicher Krebsforschung?

b.    Wie groß ist das finanzielle Ausmaß öffentlicher Gelder an der Krebsforschung?

c.    Wie groß ist der prozentuale Anteil an privater Krebsforschung?

d.    Wie groß ist das finanzielle Ausmaß privater Gelder an der Krebsforschung?

10. Wie könnte sich der Standort der EMA in Wien auf die Krebsforschung auswirken?

11. Welche Rolle spielt die so genante "Personalisierte Medizin" im Krebsrahmenprogramm?

a.    Welche Vorteile bietet die so genante "Personalisierte Medizin" in der Krebsbehandlung?

12. In welchem Bezug steht das Krebsrahmenprogramm zu dem vom BMGF und der Statistik Austria veröffentlichen Bericht zur Krebsprognose? Das Krebsrahmenprogramm wird in diesem Bericht nur einmal in der Einleitung erwähnt.

13. Laut einem Bericht des Standard vom 3. Februar 2016 wurden die Statistiken im Krebsregister, welches von der Statistik Austria betrieben wird, dadurch verfälscht, dass einige Krebserkrankungen bei niedergelassenen Ärzten behandelt werden und nicht im Spital.

a.    Wurden bereits Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt, um diese Fehldiagnosen in Zukunft zu verhindern?

b.    Auf welche Bereiche außer den im Bericht erwähnten "schwarzen Hautkrebs" könnte diese Verfälschung noch zutreffen?

14. In welchem Intervall wird das österreichische Krebsregister aktualisiert und evaluiert?

a.    Wann fand die letzte Aktualisierung statt?

b.    Wann fand die letzte Evaluierung statt?

15. Ist ein verpflichtendes Melden von Krebsfällen durch die Ärzte geplant?

a.    Wenn ja, wann wird diese Maßnahme umgesetzt?

b.    Wenn nein, warum nicht?

16. Welche finanziellen Mittel stehen zur Ausweitung und Verbesserung des Krebsregisters zur Verfügung? (In Euro)

17. Inwiefern wird eine Verknüpfung des Krebsregisters mit ELGA möglich sein?

a.    Wird eine solche Verknüpfung angestrebt?

18. Die Fachgesellschaften der (med.) Onkologie führen derzeit eigene Krebsregister. Werden diese mit in das österreichische Krebsregister einbezogen?

a.    Wenn nein, warum nicht?

19. Das Krebsrahmenprogramm erwähnt die 2011 veröffentlichte Kindergesundheitsstrategie. Inwiefern finden Maßnahmen und Ziele des Krebsrahmenprogrammes konkret in der aktuellen Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie platz?

a.    Warum wird das Krebsrahmenprogramm mit keinem Wort in der aktuellen Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie erwähnt?

b.    Ist angedacht, die Inhalte des Krebsrahmenprogrammes in das auf der Website des BMGF angekündigte vierte Update der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie einzubeziehen?

                                  i.    Wenn ja, wie?

                                ii.    Wann kann mit dem Fertigstellen der vierten Update der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie gerechnet werden?

                               iii.    Wenn nein, warum nicht?

 

 

Beantwortung

bis 04.05.2017 erwartet
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