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Echte Hochschulpolitik oder doch lieber Triumpfbögen für zwei Landeshauptleute

25.02.2014 Niki Scherak

Uni-Politik made in Austria. Die beiden wichtigsten hochschulpolitischen Themen in der gestrigen Plenardebatte – die zugleich symptomatisch für die österreichische Hochschulpolitik stehen – waren die Einrichtung der Medizinischen Fakultät in Linz und das allgemeine Promotionsrecht für die Donauuniversität Krems (DUK).
Der zu Begründung der Errichtung der Med-Fakultät in Linz herangezogene Ärztemangel ist nicht durch die Einrichtung einer medizinischen Fakultät zu bekämpfen, solange wir nicht offen und ehrlich über die Abwanderung gut ausgebildeter Ärzte nachdenken. Des Weiteren gibt es auch keinen Beweis dafür, dass sich Ärzte in der Nähe ihres Studienortes niederlassen. Denn die Wahl des Arbeitsortes hängt für Ärztinnen und Ärzte genauso von den Faktoren wie Kinderbetreuung, Arbeitsplatz des Partners etc. ab wie bei anderen Berufsgruppen auch. Auch der Studienplan für das Studium der Humanmedizin in Linz ist irgendwie noch nicht ganz fertig. Zumindest weiß es keiner so genau – Hochschulpolitik at it’s best.

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