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Medienpolitik muss sich in den Dienst der journalistischen Vielfalt stellen

11.02.2016 Niko Alm

Heute haben wir unser medienpolitisches Forderungpapier vorgestellt. Wir fordern eine Entpolitisierung und ökonomische Entzerrung des österreichischen Medienmarktes:

In Österreich gibt es vor allem im Printbereich eine hohe Konzentration. Dort hat man in letzten Jahrzehnten verabsäumt, diesen Konzentrationsbewegungen Grenzen zu setzen. Ganz im Gegenteil: Durch die direkte Presseförderung – den Inseraten – in der Höhe von über 200 Millionen entsteht ein Medienmarkt, der von parteipolitischen Einflüssen geprägt ist. Das Instrument der Presseförderung muss auch endlich an die neuen Medienrealitäten angepasst werden: Digitalisierung, Aggregation, Vernetzung und Verdichtung haben die Medienlandschaft in den letzten Jahren fundamental verändert.

Anstatt den ORF zu einem zukunftsfähigen, digitalisierten öffentlich-rechtlichen Medienhaus weiter zu entwickeln, herrscht zudem auch im Rundfunk der Stillstand des österreichischen Polit-Proporz.

Es braucht in Österreich endlich eine Medienpolitik, die diesen Namen verdient und auf die genannten Herausforderungen reagiert.

Wie sich NEOS „Medienpolitik neu“ konkret vorstellen, ist hier (Kurzversion) und hier (Langversion) zu lesen.