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    Erzähl uns deine „Choose to Challenge“-Geschichte
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Bei NEOS-„Choose to Challenge“ stehen spannende Geschichten über Frauen im Mittelpunkt. Egal, zu welchem Geschlecht du dich zählst – wir wollen dich ermutigen, kritisch zu sein und deinen Blick auf die Rolle der Frau in der Gesellschaft mit uns zu teilen. Du verdienst bei gleicher Qualifikation weniger als deine Kollegen oder kennst eine Frau, der er so ergeht? Putzen, waschen, bügeln, Kinder, Job – in der Pandemie wird die Aufgabenlast schwerer denn je? Erzähl uns deine Geschichte! Zu gewinnen gibt es ein Meet & Greet mit Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. Ihr könnt euch ausmachen, ob das Treffen digital stattfinden soll oder ihr einen (coronakonformen) Rundgang durch die Hofburg mit Beate machen wollt.

BEITRAG EINREICHEN

Anlässlich des Weltfrauentags am 08.03. wollen wir gemeinsam unsere Stimmen erheben. Deswegen rufen wir dich dazu auf, bis zum 18. März 2021 eine Geschichte aus deinem Alltag mit uns zu teilen. Egal, ob es sich um soziale Ungleichheit, das Brechen mit Traditionen, das Hinterfragen von Stereotypen oder die Thematisierung von Gewalt geht. Wir wollen deine Meinung hören! Einfach Beitrag einreichen, Foto hochladen und abschicken. Dein Beitrag wird anschließend auf dieser Seite veröffentlicht. Zu gewinnen gibt es ein Meet & Greet mit Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger. Ihr könnt euch ausmachen, ob das Treffen digital stattfinden soll oder ihr einen (coronakonformen) Rundgang durch die Hofburg mit Beate machen wollt.

UNSERE NEOS-FRAUENBOTSCHAFTER_INNEN

Hinter NEOS stehen wunderbare Menschen. Lerne ihre Geschichte kennen und wie sie ganz persönlich #Frausein wahrnehmen. Was steckt hinter den NEOS-Frauenbotschafter_innen? Klicke auf das Bild lass dich von ihren Geschichten inspirieren:

WELCHE GESCHICHTE GEWINNT?


Der ausdrucksstärkte Beitrag wird von einer Jury ausgewählt. Die Jury setzt sich aus NEOS-Sprecher_innen und Abgeordneten zusammen, darunter NEOS-Sprecherin für Gleichbehandlung und Frauen Henrike Brandstötter, Bildungssprecherin-Martina Kühnsberg Sarre und Familiensprecher Michael Bernhard zusammen. Mehr zum Gewinn und den Teilnahmebedingungen findest du hier.

 

EINGEREICHTE BEITRÄGE

Mehr Beiträge

WAS TUN NEOS FÜR FRAUEN?

Wir haben einen 5-Punkte Forderungsplan an die österreichische Regierung übermittelt.

 

Garantierte Ganztags-Kinderbetreuung

Beim Thema Kinderbetreuungsplätze für unter Dreijährige, hinkt Österreich immer noch anderen EU-Staaten hinterher. Österreich hat noch immer eine stark verankerte Rollenverteilung in Familien mit Männern in Vollbeschäftigung und Frauen in Teilzeit. Die häufigste Begründung für Frauen in Teilzeit ist die Betreuungspflicht für Kinder und pflegebedürftige Familienmitglieder. Allerdings: Die Bereitschaft in die Vollbeschäftigung überzugehen ist bei Frauen häufig vorhanden. Darum braucht es eine Erhöhung des Angebots an öffentlicher Kinderbetreuung. Deshalb fordern wir einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Kindergeburtstag, den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen (vor allem für unter Dreijährigen), Karenzmodelle, die eine bessere Aufteilung zwischen Vätern und Müttern (höhere Väterbeteiligung), eine Möglichkeit für einen schnelleren Wiedereinstieg der Frauen in die Berufswelt und den Ausbau von Betriebskindergärten und Krippen in den Unternehmen.

Raus aus der Teilzeitfalle

Mit der ersten Forderung Hand in Hand geht auch die zweite: Raus aus der Teilzeitfalle, rein in Vollbeschäftigung und damit in finanzielle Unabhängigkeit der Frauen. Nach wie vor arbeitet fast jede zweite Frau in Österreich Teilzeit. Während die Teilzeitquote im EU-Schnitt gesunken ist, ist sie in Österreich gestiegen. Österreich hat die zweithöchste Teilzeitquote (hinter den Niederlanden) bei Frauen im EU-Vergleich! Das Dilemma an der Teilzeitarbeit: Teilzeit schafft kein existenzsicherndes Einkommen, Teilzeit schafft geringere Pensionsansprüche, Teilzeit ebnet den Weg in die Altersarmut. Deshalb fordern wir eine bessere inhaltliche Aufklärung/Kommunikation bzgl. der Langzeitauswirkungen von Teilzeitarbeit (geringe Pension, Altersarmut), Weg mit der Negativsteuer für geringe Einkommen, sie sind de facto eine Subvention von Teilzeitarbeit, eine Attraktivierung von MINT Fächern und besser bezahlten Berufen für Frauen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und eine Verankerung der Pflichtfächer Social Literacy und Life Skills bereits in den Schulen.

Alleinerziehend muss finanziell lebbar sein

94% der Alleinerziehenden sind Frauen. Bereits vor der Krise, waren 46% der Alleinerziehenden (also v.a. Frauen) armuts- und ausgrenzungsgefährdet. Soziale Leistungen (Pensionen und Ersatzleistungen für Arbeitslose, etc.) sind in Österreich eng an Erwerbseinkommen gekoppelt, was Frauen wesentlich schlechter stellt, da sie durch Betreuungspflichten, atypische Beschäftigungstypen, geringere Beschäftigungsraten aufweisen. Deshalb fordern wir die Berücksichtigung der Lebensrealitäten von Alleinerziehenden in der Planung sämtlicher Maßnahmen und Leistungen für Familien, die Entwicklung zeitlich flexibler Arbeitsmodelle (Vermeidung von "Rausdrängen" aus dem Arbeitsmarkt), eine Förderung betrieblicher Gleichstellungskultur und Gleichstellung als betrieblichen Nutzen zu thematisieren (Role Models vor den Vorhang).

Null Toleranz für Gewalt an Frauen

Gewalt an Frauen ist auch in Österreich immer noch ein massives Problem und muss daher auch weiterhin in die Mitte der Gesellschaft gerückt, thematisiert und gelöst werden. Jede dritte Frau hat seit ihrem 15. Lebensjahr eine Form von sexueller Belästigung erfahren und jede 7. Frau ist ab ihrem 15. Lebensjahr von Stalking betroffen. 2019 wurden insgesamt 19.943 Opfer (davon 83% sind Frauen/Mädchen) familiärer Gewalt verzeichnet. Hier müssen wir dringend etwas unternehmen! Wir fordern daher mehr Schutz für Frauen durch den Ausbau/Unterstützung von Initiativen gegen häusliche Gewalt, Frauenhäuser, etc., mehr Aufklärung/Auseinandersetzung mit dem Thema bereits in der Schule, die Verbesserung der Datenerfassung über Gewalt gegen Frauen und daraus abgeleitete Sensibilisierungskampagnen und einen angemessenen Schutz für Stalking-Opfer.

Schluss mit den antiquierten Rollenbildern

Die Corona-Krise wirkt wie ein Brennglas und zeigt auf, dass unsere Gesellschaft noch immer eine sehr traditionelle Vorstellung der Rollenverteilung zwischen Mann und Frau hat. Festgefahrenen Rollenbilder und Rollenstereotype führen nicht nur zu Diskriminierungen und Abwertungen, sie haben auch Einfluss auf die Schul- und Berufswahl, auf das Erwerbseinkommen, Arbeitsaufgaben und Aufstiegsmöglichkeiten und bereiten so auch den Nährboden für sexistisches Verhalten und diskriminierende Machtausübung. Deshalb fordern wir Bildung und Unterrichtsmaterialien frei von sexistischen Stereotypen zu machen, gendergerechte Sensibilisierungsmaßnahmen bereits in Kindergarten und Schule zu implementieren, Role Models als Vorbilder zu präsentieren und ein verpflichtendes Pensionssplitting nach Schweizer Modell zur Vorbeugung von Altersarmut für alle.

Podcast Kinder, Küche, Homeoffice

Kinder, Küche, Homeoffice: Geschlechtergerechtigkeit in der Krise Wie uns die Pandemie in die 50er Jahre zurückschickt

Corona reaktiviert überholt geglaubte Rollenbilder. Unbezahlte Haus- und Familienarbeit bleibt überwiegend an den Frauen hängen – und das hat Folgen: Für jede einzelne Frau, aber auch für die Resilienz von Staaten, für die Zukunft Europas – und nicht zuletzt für Männer. Hier hörst du eine schnelle Bestandsaufnahme zur Geschlechtergerechtigkeit in der Krise.