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Mit Musterbruch zum Wendepunkt der Hoffnung

Ich hatte in den letzten Tagen viele Gespräche – mit Schüler_innen, mit Studierenden, mit Lehrlingen, mit Taxifahrern, mit Politiker-Kolleg_innen, mit Industriellen, mit Gewerbetreibenden, Freiberuflern, Verkäufer_innen … zuletzt heute Abend ein längeres Gespräch mit Kardinal Schönborn.

Was alle teilen, das ist der Eindruck, dass wir uns in einer Art depressiver Abwärtsspirale befinden. Die allgemeine gesellschaftliche Stimmung in Österreich ist stark geprägt von Unsicherheit, Ärger, Wut und Ohnmacht. Und die Regierungsbildung konnte diese Abwärtsbewegung nicht stoppen, hat sie im Gegenteil sogar verstärkt.

Ich habe von Kardinal Schönborn das Bild mitgenommen: „Wendepunkt der Hoffnung“. Ich sehe diesen Punkt noch nicht; ich kann ihn noch nicht greifen. Aber wir NEOS werden uns daran beteiligen, zu suchen und zu finden. Wo ich große Klarheit habe: Wir müssen Politik anders stricken, wir müssen alte Muster brechen, damit Neues entstehen kann. Der „Musterbruch“ ist die Brücke zu diesem Wendepunkt hin zu mehr Zuversicht, Mut und Entschlossenheit.

Eines muss man ja der Kirche lassen – bei aller berechtigten Kritik an diesem oder jenem: Papst Francesco hüpft derzeit eindrucksvoll vor, mit welch einfachen Gesten und Zügen Musterbrüche möglich sind. Und plötzlich kommt Dynamik hinein.

Diese Bilder „Musterbruch“ und „Wendepunkt der Hoffnung“ nehme ich heute auch mit an den Runden Tisch nach der ZIB2.