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NEOS holen die Sharing Economy ins Parlament

12.04.2016 Niko Alm

NEOS lud Expert_innen zu einer Klub-Enquete, um politischen Handlungsbedarf zu klären

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Ob ein Taxi-Streik gegen den Mitbewerber Uber in Wien oder die aktuelle Diskussion um Airbnb in den österreichischen Tourismusdestinationen – Sharing Economy ist in Österreich angekommen und wird heiß diskutiert. Was soll erlaubt sein? Was muss geregelt werden? Und wie sieht es mit dem Konsument_innenschutz aus?

Um sich diesen und andere Fragen rund um die Sharing Economy zu stellen, lud Niko Alm am 12. April zu einer Enquete ins Parlament: „Sharing Economy ist ein globales Phänomen. Deswegen muss auch die österreichische Politik jetzt herausfinden, was zu tun ist, damit alle Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer die gleichen Chancen haben.“

Die vortragenden Expert_innen waren:

Silvia Angelo, Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik der Arbeiterkammer Wien:

„Transparenz und bestehende Regeln müssen eingehalten werden – egal wer der Betreiber ist.“

Andreas Bauer, Rechtsanwalt bei Lansky, Ganzger und Partner:

„Gesetze hinken dem wirtschaftlichen Wandel hinterher. Im Bereich Sharing Economy braucht es Klarheit an Regeln.“

Lukas Ransmayr, Geschäftsführer des Sharing Economy Unternehmens Shelfsailor:

“Wir bewegen uns mehr auf eine Sharing Society zu.”

Michaela Reitterer, Präsidentin Österreichische Hoteliersvereinigung:

„Gleiche Regeln für alle. Das heißt aber nicht, dass es für für Airbnb auch Überregulierung braucht, sondern eine Deregulierung in der ganzen Branche.“

Andreas Weinberger, General Manager Uber Österreich:

„Es geht nicht um eine Neuverteilung des Kuchens – der ist zu klein. Unser Hauptkonkurrent ist das Privatauto.“

Divers in Positionierung und inhaltlicher Ausrichtung waren dabei nicht nur die Referent_innen, sondern auch das Publikum: Vertreter_innen verschiedener Start-up Unternehmen, der Gewerkschaft und der anderen Parlamentsparteien sorgten für einen lebhaften Diskurs. Ganz im Sinne von Niko Alm: „Wir haben zur Enquete eingeladen, um möglichst viele Positionen zu hören und uns eine Meinung zu bilden.“