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Wo fehlt’s an deiner Uni?

04.03.2015 Niki Scherak

Gerade die letzten Tage haben wieder einmal gezeigt, dass Wissenschaft und Forschung in Österreich von politischer Seite nicht den Stellenwert genießen, den sie verdienen würden. Der Plan von Wissenschaftsminister Mitterlehner, die Gehälter für Ärztinnen und Ärzte aus den 615 Mio. € zusätzlicher Mitteln für die Universitäten 2016-2018 zu finanzieren, wurde von der Universitätenkonferenz zurecht entschieden abgelehnt. Nun sollen diese aber  aus der “Minister-Reserve” des Uni-Grundbudgets abgedeckt werden. Die Konsequenz bleibt die selbe: weniger Geld für Wissenschaft und Forschung, weil dringend Löcher im Gesundheits- und Sozialsystem gestopft werden müssen. Dieser Mechanismus ist nicht mehr unbekannt, und droht mittelfristig zu einem Automatismus zu werden: Ausbleibende Reformen essen Zukunft auf!

Darüber hinaus verlangsamt sich der geplante Ausbau der FH-Studienplätze merklich. Wurden im Studienjahr 2015/16 noch 508 neue FH-Studienplätze geschaffen sind es 2016/17 nur mehr 315. Die vom Wissenschaftsminister angestrebte Entlastung der Universitäten wird sich dadurch wohl noch weiter verzögern, wichtige Investitionen in den Hochschulstandort ebenso.

Wie sieht die Situation an den Universitäten vor Ort aus? – Wir wollen’s wissen!

In den nächsten Tagen werde ich deshalb gemeinsam mit den JUNOS Studierenden an den österreichischen Unis unterwegs sein um die Anliegen der Studierenden  aufzunehmen und im Rahmen von parlamentarischen Anfragen an Wissenschaftsminister Mitterlehner weiterzugeben. Wie sind die Studienbedingungen an Deiner Uni? Was gehört unbedingt verändert? Was läuft verkehrt in der Hochschulpolitik? Stelle Deine Fragen und Anliegen zur Hochschulpolitik – wir bringen sie ins Parlament!