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Stephanie Krisper

NEOS-Sprecherin für Inneres, Asyl, Migration und Volksanwaltschaft | Fraktionsführerin im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss | Abgeordnete zum Nationalrat

SK

„Ein starker Rechtsstaat gibt Korruption keine Chance und verhilft jedem Menschen zu seinem Recht.“

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Über mich

Steffi Krisper
  • Geboren 1980 in Wien
  • Studium der Rechtswissenschaften, Universität Wien (Dr. iur.)
  • Sonstige Ausbildung: European Master in Human Rights and Democratization (E.MA)
  • letzte berufliche Station: Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Ludwig Boltzmann-Institut für Menschenrechte
  • Politische Schwerpunkte: Aufklären von struktureller Korruption und Missständen im System, Stärkung des Rechtsstaats

Die Idee eines starkes Rechtsstaates und der unabdingbaren Einhaltung der Menschenrechte treibt mich an in meinem täglichen Tun. Kräfte, die unseren Rechtsstaat schwächen wollen, zeige ich auf und bekämpfe ich. Damit nicht manche vor dem Gesetz gleicher sind als andere. Damit endlich zählt, was man kann - und nicht, wen man kennt.

Ich bin für den Landeswahlkreis Wien (Wahlkreis 9) in den Nationalrat eingezogen.

Ausbildung: 

  • 2007-2012, Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften, Universität Wien (Dr. iur.)
  • 2003-2004, Human Rights and Democratization, European Centre for Human Rights and Democratization Venedig (E.MA)
  • 1998-2003, Studium der Rechtwissenschaften, Universität Wien (Mag. iur.)
  • 1990–1998, Neusprachliches Gymnasium St. Ursula, Wien

Berufliche Erfahrung:

  • 2015–2017, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Ludwig Boltzmann-Institut für Menschenrechte
  • 2013–2015, Koordinatorin der Kommission V der Volksanwaltschaft als Nationaler Präventionsmechanismus gegen Folter, Volksanwaltschaft Wien
  • 2009–2012, Koordinatorin der Kommissionen II und III des Menschenrechtsbeirat (MRB), Wien, Niederösterreich und Burgenland
  • 2008, Rechtsberaterin, NGO Caritas, Flüchtlingsabteilung, Eisenstadt
  • 2007, Emergency Protection Officer, NGO Danish Refugee Council
  • 2006, Menschenrechtsexpertin zum Sozialen, Humanitären und Kulturellen Komitee der UNO-Generalversammlung, Europäische Kommission zu den Vereinten Nationen
  • 2006, Assistentin für „Netzwerk Asylanwalt“, NGO Caritas Österreich, Wien
  • 2005, Short Term Officer, OSZE-Wahlbeobachtungsmission, Aserbaidschan

Was Steffi Krisper wichtig ist.

Strukturelle Korruption beenden.

Im internationalen Vergleich ist Österreich ein Parteienstaat von unerträglichem Ausmaß. In den Hinterzimmern werden die Posten immer noch streng nach Parteifarbe aufgeteilt. Wie Untersuchungen zeigen, ist die Vergabe von Posten in Staatsunternehmen nach Parteibuch in kaum einem EU-Land so ausgeprägt wie in Österreich. Für mich ist klar: In einem Rechtsstaat haben alle vor dem Gesetz und dessen Vollziehung gleich zu sein - Personen mit offenkundiger Parteizugehörigkeit dürfen nicht gleicher als die anderen sein. Mit meiner Arbeit im Nationalrat möchte ich meinen Beitrag leisten, damit in Österreich künftig zählt, was man kann und nicht, wen man kennt.

Missstände im System aufklären.

Die Aufklärung von struktureller Korruption und Missständen durch Opposition und Medien darf in einer Demokratie nicht torpediert werden. Deshalb ist es wichtig, den parlamentarischen Untersuchungsausschuss als wichtigstes Aufklärungsinstrument des Parlaments weiter zu stärken. Denn während die Justiz strafrechtlich relevante Punkte untersucht, hinterfragt ein U-Ausschuss die politische Verantwortung von Regierungsentscheidungen. Nur so kann die politische Dimension von Korruption, Machtmissbrauch und Postenschacher aufgedeckt werden. Das System darf nicht sich selbst schützen können, indem es Einfluss auf Ermittlungen nimmt oder diese durch eigens geschaffene Systeme verhindert.

Faire und schnelle Asylverfahren umsetzen.

Wer Schutz durch Asyl sucht, hat ein Recht darauf, in Österreich ein rechtsstaatliches Verfahren zu erfahren. Faire und schnelle Verfahren sorgen für Ordnung statt Chaos. Noch sind wir davon in Österreich leider weit entfernt. Chaos herrscht auch an den europäischen Außengrenzen, wo die jahrelangen Versäumnisse in der Außen- und Migrationspolitik Europas besonders deutlich sichtbar werden. Menschenunwürdige Zustände wie in griechischen Elendslagern müssen endlich der Vergangenheit angehören. Es ist Zeit, entschlossen europäische Lösungen zu finden und rasch menschlich zu helfen.

Meine Funktionen

  • NEOS-Sprecherin für Inneres, Asyl, Migration und Volksanwaltschaft
  • Fraktionsführerin im ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss
  • Mitglied des Erweiterten Landesteams NEOS Wien
  • Abgeordnete zum Nationalrat

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